Katja Wollny 

Coaching für Führungskräfte in Wiesbaden

Coachinglösung 

Führung macht einsam

Wirklich? Im Beruf, Freundeskreis und in der Familie werden oft (unter)bewusst eigene Interessen verfolgt. Das berufliche und private Netzwerk kann stärken - das ist unbestritten. Der Wunsch einer Führungskraft bzw. angehenden Führungskraft ist jedoch groß nach einer unabhängigen professionellen Person, einem*r Sparringspartner*in auf Augenhöhe.

Einer Person,

  • die bei der Klärung unterstützt und den Veränderungsprozess begleitet;
  • mit einem Blick für die eigenen Interessen;
  • mit dem Blick für die Zielorientierung und -erreichung;
  • die das methodische Handwerkszeug und die nötige Erfahrung mitbringt;
  • die sich in die zu klärende Situation hineinversetzen kann und dennoch vorbehaltlos, ohne die eigenen Hypothesen aufzudrängen, berät;
  • die davon ausgeht, dass alle Ressourcen bereits in einem selbst vorhanden sind;
  • die in einer herausfordernden beruflichen Situation gemeinsam neue Handlungsoptionen entwickeln kann;
  • die einen Ruhepol bietet.


Dem beruflichen und privaten Netzwerk hingegen fehlen oftmals diese Eigenschaften. Eine Klärung kann (un)gewollt auch be- bzw. verhindert werden. 

Wenn der Coach selbst Führungserfahrung mitbringt, fällt es einer (angehenden) Führungskraft im Coaching leichter, den Coach zu akzeptieren. Zudem sind dem Coach die Themen, die viele Führungskräfte in der aktuellen Arbeitswelt beschäftigen aus eigener Führungspraxis bekannt und nicht "nur" durch Theorie und Erzählungen. Es entstehen wertvolle Synergieeffekte zwischen Führungs- und Coachingerfahrung, die wirksam werden.     

Diese Themen können eine Führungskraft bzw. angehende Führungskraft beschäftigen:

  • Konflikte mit Mitarbeiter*innen, dem/der Vorgesetzten, Führungskolleg*innen, Kund*innen;
  • Herausforderungen bei der Umsetzung eines Projektes;
  • die Übernahme von Führungsverantwortung in einem neuen Team;
  • die Übernahme einer anderen Position im Karriereverlauf;
  • umfangreiche Veränderungsprozesse im Unternehmen;
  • wirtschaftliche Herausforderungen im Unternehmen
  • sowie andere.


Das Internet ist überladen mit verschiedensten Coaching-Angeboten. Der Begriff "Coaching" ist nicht geschützt, wird deshalb für jegliche Beratungsformate verwendet sowie mit unterschiedlichster Qualität angeboten. Ich wurde selbst von verschiedenen Coaches in meiner Rolle als Führungskraft beraten und habe deutliche Unterschiede in der Qualität erlebt. Bei einem professionellen Coaching bemerkte ich die unmittelbare positive Wirkung. Ich ging aus dem Coachingsetting heraus und stellte fest, dass sich bei mir etwas verbessert bzw. verändert hatte im Vergleich zum Beginn des Coachingsettings. Natürlich kann es Angst und durchaus Unwohlsein hervorrufen, die bequeme und sichere Komfortzone zu verlassen und neue Wege zu gehen. Wichtig ist, dass zu Beginn des Coachingsprozesses das Ziel und das Vorgehen ausreichend geklärt sind. Außerdem muss die "Chemie" zwischen Coach und Coachee stimmen. Diese ist die Basis für eine Vertrauensebene, die für einen erfolgreichen Coachingprozess und die Zielerreichung wesentlich ist. 

Im Coaching berate und begleite ich Persönlichkeiten, die Veränderung, persönliches Wachstum und Entwicklung wollen. 

Lösungsorientierung ist für mich im gesamten Coachingprozess mit einer (angehenden) Führungskraft sehr bedeutsam. Stoße ich bzgl. eines Coachingthemas an meine professionellen Grenzen, gebe ich Ihnen im Sinne der Lösungsorientierung gerne eine Empfehlung, zum Beispiel für ein anderes passenderes Beratungsformat oder eine*n Kolleg*in, die sich mit dem Thema auskennt.

Mein Coachingansatz

Für Ihre Entscheidung, ob Sie sich ein erstes Kennen lernen in einem 30 minütigen kostenfreien Vorgespräch mit mir vorstellen können, möchte ich Ihnen meinem Coaching-Ansatz vorstellen:

Humanistisches Menschenbild

Das Menschenbild, welches mich als Coach leitet, ist humanistisch. Dabei beziehe ich mich auf den Ansatz der Humanistischen Psychologie. Die Association of Humanistic Psychology (AHP) erläutert die humanistische Sicht folgendermaßen: Die Humanistische Psychologie orientiert sich am Wert einer zuversichtlichen und konstruktiven Auffassung vom Menschen und dessen wesentlichen Fähigkeit, selbstbestimmt zu sein. Intentionalität und ethische Werte sind starke psychologische Kräfte des menschlichen Verhaltens. Diese Überzeugung führt zu dem Bestreben, die menschlichen Qualitäten - wie Wahlfreiheit, Kreativität, die Wechselwirkung von Körper, Geist und Seele - auszubauen und die Fähigkeiten - selbstbewusste, freier, verantwortlicher, lebensbejahender und vertrauenswürdiger zu werden - zu erweitern. Die Humanistische Psychologie geht davon aus, dass der Geist stark von bestimmenden Kräften in der Gesellschaft und im Unbewussten beeinflusst wird. Einige davon sind negativ und zerstörend. Dennoch betont diese die unabhängige Würde und den Wert des Menschen, sowie seiner bewussten Fähigkeit, persönliche Kompetenz und Selbstbewusstsein zu entwickeln. Diese Werteorientierung hat zur Entwicklung von Beratungsformaten geführt, in denen persönliche und zwischenmenschliche Kompetenzen weiterentwickelt werden, um die Lebensqualität zu erhöhen. Die Humanistische Psychologie betont die Bedeutung des mutigen Erlernens, Verantwortung für sich zu übernehmen. Beides, die Förderung persönlichen Wachstums und das Schaffen von entsprechenden organisatorischen und institutionellen Umgebungen, in denen Menschen gedeihen können, stellen Herausforderungen dar. Gesellschaften helfen und hindern menschliches Wachstum. Da eine unterstützende Umgebung einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von gesunden Persönlichkeiten leisten kann, sollten menschliche Bedürfnisse vorrangig in der Sozialpolitik behandelt werden. (…) Bei der sozialen Veränderung ist besonders wichtig, alte Institutionen zu modifizieren und neue zu erfinden, die fähig sind, sowohl menschliche Entwicklung als auch die organisatorische Wirkung zu fördern - dies stellt eine Herausforderung dar. Die individuelle Freiheit steht dabei im engen Zusammenhang mit der Anerkennung unserer Wechselbeziehung zueinander und der Verantwortlichkeiten füreinander - gegenüber der Gesellschaft, der Kultur und der Zukunft.

Systemisch-Konstruktivistisch

Mein Coaching-Ansatz ist systemisch-konstruktivistisch. Seit der Gründungsphase der systemischen Therapie und Beratung in den 1980er Jahren spielt der radikale Konstruktivismus eine bedeutende Rolle und hat sich bei den Systemiker*innen als theoretischer Bezugsrahmen durchgesetzt (Tom Levold und Michael Wirsching (Hrsg.)(2014): Systemische Therapie und Beratung - das große Lehrbuch):

"Es kann jedoch keinesfalls von einem einheitlichen Verständnis der konstruktivistischen Theorie gesprochen werden. Jedoch ist der kleinste gemeinsame Nenner folgendermaßen zu beschreiben: Aussagen und Beschreibungen sind nicht als objektive Abbildung von Realität zu verstehen, sondern grundsätzlich abhängig von der Perspektive eines Beobachters und damit subjektgebunden."

Im Coaching-Prozess konstruiere ich mit Ihnen gemeinsam Lösungen für ein Problem. Durch die von mir eingesetzten systemischen Methoden, z. B. zirkuläre Fragen, werden Ihnen Wechselwirkungen und gegenseitige Beeinflussungen bewusst. Hierbei beziehe ich mich im Wesentlichen auf die Systemtheorie des Soziologen und Gesellschaftstheoretikers Niklas Luhmann. Die Perspektive reduziert sich dabei keineswegs auf kausale und lineare Wirkungszusammenhänge, sondern bezieht den relevanten Kontext mit ein. Im Coachingprozess gelangen Sie somit über Perspektiven- und Wahrnehmungserweiterung zu neuen Handlungsoptionen.

Im Coaching arbeite ich gemeinsam mit Ihnen lösungsorientiert. Dieser Ansatz stammt von dem Psychotherapeuten Steve de Shazer und seiner Frau Insoo Kim Berg. Sie stellten die lösungsorientierte Kurzzeittherapie erstmals im Jahr 1982 vor. Hierbei wird davon ausgegangen, dass es hilfreicher ist, sich auf Ziele, Wünsche, Ressourcen und Ausnahmen vom Problem anstatt sich auf die Probleme und deren Entstehung zu konzentrieren.

Integrativ

Im integrativen Coaching wende ich eine Vielfalt an Methoden und weiteren Ansätzen an, die auf Wissenschaften, wie der Managementlehre, Arbeits- und Organisationspsychologie, Soziologie, Klinischen, Sozialen Psychologie und Entwicklungspsychologie sowie Philosophie beruhen. Die Methoden setze ich entsprechend der Situation und der Person zielbezogen und theoriegeleitet ein. Hierbei bildet das Gespräch eine grundlegende Methode.

Nichtwissend

Als Nichtwissende berate ich vorbehaltlos, ohne eigene Hypothesen der Führungskraft aufzudrängen. Auch eine adäquate Reflexion des Coachingprozesses ist für meine professionelle Arbeit grundlegend.

Zusammenarbeit und Vertraulichkeit

Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Ihnen und mir ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Während des gesamten Coachingprozesses besteht meinerseits Diskretion.